Das Buch

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Kündigte sich drohendes Unheil an, als Hitlers Geburtstag und der weltweite „Marihuana-Tag“ auf das gleiche Datum fielen? Für das Autorenduo Manuel Grebing und Stephan Scheler war dieser kalendarische Zufall jedenfalls Anlass genug, nun ihr neues Buch zu veröffentlichen. Mit „Jahdolf und das Großkaribische Reich“ handelt es sich dabei um einen außergewöhnlichen Comic, der in Kooperation mit dem Frankfurter Zeichner Nikolai Becker entstanden ist.

Der 112 Seiten umfassende Band ist mit einer provokanten Armbinde umspannt und liegt in puncto Humor nahe bei Walter Moers, dem Film „Iron Sky“ oder der Stromberg-Parodie von „Switch reloaded“.

„Jahdolf und das Großkaribische Reich“ ist die Geschichte eines Jamaikaners, der beim Rauchen eines Joints durch ominöse Verstrickungen qualvolle Nazi-Visionen durchlebt und sich fortan zur Figur des Jahdolf entwickelt. Schon nach kurzer Zeit unterjocht der Tyrann zusammen mit Gefährten wie Herman the German, Earnie Rumble oder Albert Spear die gesamte Region – doch ihm gegenüber stehen die weisen Hüter der Rastafari-Religion, die sich mit Teilen der Bevölkerung zum Widerstand zusammenschließen. Es entbrennt nicht nur ein Kampf um Kingston, sondern auch ein wüster Krieg in der Karibik...

In den Comic eingeflossen sind dabei wissenswerte Hintergründe zur Kultur der Rastas, naheliegende Wortspiele wie „Sieg High“ oder „Propaganja“ und zahlreiche Skurrilitäten aus der NS-Zeit – so zum Beispiel der tatsächliche Kosename Hitlers für Eva Braun („Hascherl“).

„Jahdolf und das Großkaribische Reich“ ist auf Anfrage überall im Buchhandel erhältlich, aber natürlich auch online bei Amazon, EMP etc.

 

 

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